{"id":2414,"date":"2015-04-15T20:31:50","date_gmt":"2015-04-15T18:31:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ewig-drohendes-versagen.de\/?p=2414"},"modified":"2015-04-17T12:52:18","modified_gmt":"2015-04-17T10:52:18","slug":"seminar-fernuni-hagen-vwl-prof-wagner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ewig-drohendes-versagen.de\/?p=2414","title":{"rendered":"Seminar: Fernuni Hagen &#8211; VWL &#8211; Prof. Wagner"},"content":{"rendered":"\n<!-- google_ad_section_start -->\n<p>So &#8211; nachdem ich jetzt schon lange nix mehr geschrieben habe &#8211; hier jetzt der Erfahrungsbericht aus meinem Seminar an der FernUni.<\/p>\n<p>Als erstes DER wichtigste Tipp f\u00fcr alle die es noch vor sich haben &#8211; schaut euch genau an WANN ihr euch zum Seminar anmelden m\u00fcsst &#8211; dies ist in der Regel 1 1\/2 bis 2 Semester vorher.<br \/>\nDas Verfahren ist dann so &#8211; das man aus einer Liste der angebotenen Seminare der verschiedenen Lehrst\u00fchle &#8211; min. drei mit absteigenden Priorit\u00e4ten versieht.<\/p>\n<p>Es m\u00fcssen weiterhin ALLE bereits abgeschlossenen Module inkl. der Note !!UND!! die Anzahl der bestandenen Einsendeaufgaben pro Modul angegeben werden.<\/p>\n<p>Nach einem &#8211; mir nicht wirklich transparenten Verfahren bekommt man dann &#8211; mit etwas Gl\u00fcck &#8211; einen Seminarplatz zu gelost.<br \/>\nWas mir als Wirtschaftsinformatiker besonders gelegen gekommen ist &#8211; an erster bis dritter Stelle hatte ich meine Seminarw\u00fcnsche aus meiner Fachrichtung gew\u00e4hlt (Es gab auch nur drei).<br \/>\nAn vierter und somit letzter Stelle stand &#8211; ein VWL Seminar am Lehrstuhl von Prof. Wagner.<\/p>\n<p>Im Nachhinein &#8211; eine gar nicht so schlechte &#8222;Wahl&#8220; <!--more--><\/p>\n<p>Was mir wirklich nicht gefallen will &#8211; ist das man zwar theoretisch eine Wahl hat &#8211; praktisch aber nur dem Zufall einen Schubs geben kann.<\/p>\n<p>Denn die Ausloserrei geht gleich beim Thema der Seminararbeit weiter &#8230;.<\/p>\n<p>Aber auch hier hatte ich ein gl\u00fcckliches H\u00e4ndchen und habe sowohl mein Wunschthema erhalten &#8211; und damit verbunden &#8211; den meiner Meinung nach auch &#8222;besten&#8220; Betreuer \ud83d\ude42<br \/>\nInteressiert hat es mich auch noch &#8211; auch wenn nur privat &#8211; denn beruflich &#8211; naja &#8211; ich bin halt ITler &#8230;.<\/p>\n<p>Aber der Reihe nach:<\/p>\n<p>1. So fr\u00fch wie m\u00f6glich im Studium f\u00fcr das Seminar anmelden und ggf. ein mit dem Lehrstuhl korrespondierendes Wahlpflichtmodul belegen<br \/>\n(von einigen Lehrst\u00fchlen wei\u00df ich, dass sie Studenten welche viele der Lehrstuhl-eigenen Module belegt haben &#8211; bevorzugen &#8230;.)<\/p>\n<p>2. Gl\u00fcck bei der Auslosung des Seminarplatzes und des Themas<\/p>\n<p>3. Seminararbeit schreiben<br \/>\nHier sollte man sich m\u00f6glichst zeitnah mit der Einstiegsliteratur besch\u00e4ftigen &#8211; die ist zumindest bei Prof. Wagner fast ausschlie\u00dflich in Englisch.<br \/>\nUnd ich dachte &#8211; das dadurch das ich im IT Bereich eigentlich jeden Tag mit englischer Literatur konfrontiert bin &#8211; mir dies deutlich leichter fallen w\u00fcrde.<br \/>\nAber die Menge an Fachbegriffen, Wortspielen und Redewendungen in makro\u00f6konomischer Literatur hat mich an den Rand der Verzweiflung gebracht.<br \/>\nSehr geholfen hat mir hier <a href=\"http:\/\/www.linguee.de\" target=\"_blank\">www.linguee.de<\/a><\/p>\n<p>Zur Recherche weiterer Literatur &#8211; mir wurde zur Menge zwar gesagt, dass diese nicht fest vorgegeben ist &#8211; jedoch schon so 20-25 weitere Quellen erwartet werden &#8211;<br \/>\neignen sich die Fachdatenbanken in der DigiBib der Fernuni &#8211; speziell f\u00fcr den VWL Bereich Econis und EconLit.<\/p>\n<p>Es gibt einen Webcast der <a href=\"https:\/\/www.ub.fernuni-hagen.de\/\" target=\"_blank\">Fernuni Biblo<\/a> zum richtigen recherchieren &#8211; den sollte man sich &#8211; wenn man wenig Erfahrung auf diesem Gebiet hat &#8211; ruhig mal ansehen.<br \/>\n-> <a href=\"http:\/\/blog.fernuni-hagen.de\/ub-fachportal-wiwi\/category\/neu-und-aktuell\/schulungen-und-webinare\/\" target=\"_blank\">Informationskompetenz Wirtschaftswissenschaft<\/a><\/p>\n<p>Ich habe meine Quellen (wahrscheinlich auch weil ich mit &#8222;Die Ursachen der europ\u00e4ischen Staatsschuldenkrise&#8220; ein ziemlich aktuelles Thema erwischt habe) alle als pdf in der UniBib oder aber direkt per Google Suche gefunden.<\/p>\n<p>Wenn man sich dann ein wenig in das Thema eingelesen hat, sollte man relativ Zeitnah mit dem schreiben beginnen.<br \/>\nIch habe zuerst meine Gedanken in einem MindMap geordnet und dieses zusammen mit einer groben Gliederung an meinen Betreuer geschickt.<br \/>\nDer hat mir dann best\u00e4tigt, dass ich alles wesentliche erfasst hatte &#8211; und los ging es &#8230;.<br \/>\nIch denke, dies ist ein wichtiger Schritt &#8211; nix ist \u00e4rgerlicher &#8211; wenn man einen Aspekt nicht beachtet hat &#8211; und deshalb eine deutlich schlechtere Note erh\u00e4lt. (So vor Ort einem Kommilitonen passiert der vor dem Seminar 1,3 stand &#8211; man war der sauer &#8230;.)<\/p>\n<p>Wichtig ist auch &#8211; Fu\u00dfnoten und Verweise &#8211; gleich in den Text einzuarbeiten &#8211; das macht sp\u00e4ter nur einen Riesen Aufwand &#8230;.<\/p>\n<p>Man muss dazu sagen, das der Bearbeitungsbeginn der Seminararbeit zwei Wochen im &#8222;alten&#8220; Semester lag (Klausurzeit) und direkt im Anschluss &#8211; hatte ich zwei Wochen Urlaub an der Nordsee gebucht. Alles in allem ein schwieriger Start.<\/p>\n<p>4. Pr\u00e4sentation f\u00fcr die Pr\u00e4sensphase vorbereiten<br \/>\nErst wenn die Aussichten das man das Seminar auch bestehen wird sehr gut sind &#8211; wird man zur Pr\u00e4sensphase eingeladen.<br \/>\nIch habe von Kommilitonen geh\u00f6rt, die von ihrem Betreuer gefragt wurden &#8211; ob sie wirklich nach Hagen kommen m\u00f6chten &#8211; da die M\u00f6glichkeit besteht, dass sie Durchfallen.<br \/>\nEs gibt aber auch welche die gleich eine Absage erhalten haben.<\/p>\n<p>Anderes als evtl. im Business Umfeld &#8211; ist die Optik der Pr\u00e4sentation &#8211; ziemlich egal &#8211; was z\u00e4hlt ist der Inhalt &#8211; also m\u00f6glichst schlicht halten &#8211; keine lustigen Grafiken o.\u00e4. \ud83d\ude42<br \/>\nDie Pr\u00e4sentation hab ich dem Betreuer ein paar mal als BETA geschickt &#8211; bis alles drin war was er sich erwartet hat.<\/p>\n<p>Wichtiger Hinweis: Die Pr\u00e4sentation ist an einem Stichtag VOR dem Termin in Hagen dem Betreuer als PDF per Mail zuzusenden &#8211; also alle tollen PowerPoint Funktionen &#8211; entfallen \ud83d\ude42<\/p>\n<p>5. Pr\u00e4sensphase<br \/>\nMan sollte sein Hotel sofort nach Erhalt der Einladung zur Pr\u00e4sensphase buchen &#8211; da kann es sp\u00e4ter schnell zu Engp\u00e4ssen kommen.<br \/>\nIch habe im <a href=\"http:\/\/www.campushotel.de\/\" target=\"_blank\">CampusHotel Hagen<\/a> gen\u00e4chtigt &#8211; eine sehr gute Entscheidung denn so ein gutes 3 Sterne Hotel hatte ich noch nicht &#8211; und es ist nur 2 Minuten zu Fu\u00df von der Uni entfernt.<\/p>\n<p>Ablauf der Pr\u00e4sensphase:<\/p>\n<p>Zuallererst ein Lob an das Team von Herrn Prof. Wagner &#8211; es war alles gut organisiert &#8211; und das musste es auch &#8211; der Zeitplan war schon ziemlich straff.<\/p>\n<p>Die Tische im Raum waren zu einem U aufgebaut &#8211; an den beiden vorderen Seiten des U sa\u00dfen die 4-5 Betreuer und der Professor.<br \/>\nDer Laptop stand direkt auf einem Tisch an der offenen Seite des U &#8211; somit war dieser mit seinem 12 Zoll Display nicht als &#8222;Spickzettel&#8220; zu verwenden &#8211; gut war also der beraten der seine gesamte Pr\u00e4si im Kopf hatte oder sich (wie fast alle Teilnehmer) einfach Karteikarten angefertigt hatte.<\/p>\n<p>Wir waren ca. 20 Teilnehmer &#8211; zumeist haben sich zwei ein Thema geteilt.<\/p>\n<p>F\u00fcr jeden Teilnehmer waren ca. 40 Minuten reserviert &#8211; wobei der Vortrag maximal 20 Minuten dauern durfte &#8211; Teilnehmer wurden im Bedarfsfall kurz vor Ablauf dieser Frist darauf hingewiesen.<br \/>\nIm Anschluss an den Vortrag wurde die verbliebene Zeit dazu genutzt &#8211; den Vortragenden mit Fragen zu l\u00f6chern \ud83d\ude42 Zuerst durften die Kommilitonen ihre Fragen stellen &#8211; und mussten dies auch &#8211; denn dies flie\u00dft in die Gesamtbewertung der Seminarnote mit ein. So wurde von den Betreuern jede Frage und jeder Beitrag peinlich genau notiert &#8211; und mit kryptischen Sternen, Pluszeichen und Kringeln versehen \ud83d\ude42<br \/>\nIm Anschluss wurde die restlich verbliebene Zeit von den Betreuern zu Fragen genutzt. Prof. Wagner hielt sich sehr im Hintergrund und hat insgesamt nur eine Frage gestellt.<br \/>\nAllerdings habe ich beim letzten Mentoriat Kommilitonen getroffen die zu berichten wussten, dass der Prof. sich zum Teil auch aktiver beteiligt.<\/p>\n<p>Ein Tipp ist es also &#8211; seinen Vortrag m\u00f6glichst genau 20 Minuten lang zu gestalten &#8211; dann ist weniger Zeit um sich in Antworten zu ggf. unliebigen Fragen einfallen lassen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Es folgten nach allen 40 Minuten Bl\u00f6cken je !!F\u00dcNF!! Minuten Pause &#8211; f\u00fcr so manchen Raucher &#8211; eine echte Herausforderung \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Sobald ein Themenblock abgeschlossen war &#8211; folgte ca. 30 Minuten eine offene Diskussionsrunde &#8211; hier war ganz klar der im Vorteil, der sich im Vorfeld mit der Literatur der anderen Themen besch\u00e4ftigt hatte. Auch hier wurde wieder alles flei\u00dfig von den Betreuern dokumentiert \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Es gab nat\u00fcrlich auch eine Mittagspause \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Am Ende des dritten Tages wurden im Anschluss der letzten Vortr\u00e4ge und einer Beratungsphase der Betreuer die Noten jedem einzelnen Teilnehmer von seinem jeweiligen Betreuer verk\u00fcndet.<br \/>\nHier sollte man also noch ein bissel Zeit mit einplanen &#8211; ich bin erst 17:30 von der Uni aus losgefahren.<\/p>\n<p>Alles in allem habe ich mir in allen drei Teilen &#8211; also Arbeit, Pr\u00e4sentation und Mitarbeit eine 2,3 erarbeitet.<\/p>\n<p>An dieser Stelle vielen Dank an das Team vom Lehrstuhl &#8211; ich habe mich dort so gut aufgehoben gef\u00fchlt, dass ich auch meine Abschlussarbeit jetzt dort schreiben werde.<br \/>\n(Nun gut &#8211; an den meisten Lehrst\u00fchlen ist die Teilnahme an deren Seminar auch Voraussetzung f\u00fcr eine Betreuung der Abschlussarbeit&#8230;)<\/p>\n\n<!-- google_ad_section_end -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So &#8211; nachdem ich jetzt schon lange nix mehr geschrieben habe &#8211; hier jetzt der Erfahrungsbericht aus meinem Seminar an der FernUni. 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